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 Der Staffelberg bei Bad Staffelstein

     

Sehr geehrte Gäste und Besucher!

Am 26.12. 2008 14.00 Uhr schließt der Gasthof zum Löwen unter unserer Führung. Sie finden uns ab dem 15.01.2009 unter neuer Adresse im Gasthof Goldene Sonne in Coburg-Creidlitz, Creidlitzer Strasse 93, Tel. 09561 29097

Vielen Dank für die Treue, die sie uns über die Jahre gehalten haben, und vielleicht können wir sie ja bald im Gasthof Goldene Sonne begrüßen.

Ihre ehemaligen Löwenwirte Norbert und Uli

Die Angaben auf unserer Webseite sind also nicht mehr aktuell!

Der Staffelberg liegt südöstlich der fast gleichnamigen Stadt Bad Staffelstein im Landkreis Lichtenfels, und ist ein offiziell ausgewiesenes Naturschutzgebiet. Er erhebt sich eindrucksvoll 280 Meter über dem Tal in dem der Main fließt. Der Staffelberg ist durch seine Lage und sein Aussehen sehr markant und zudem weithin sichtbar.

Er ist ein so genannter Zeugenberg, also legt er Zeugnis davon ab, dass es auch in diesem Bereich mal höhere Gesteinsschichten gegeben hat und ist in dieser Funktion der fränkischen Alb vorgelagert. Insgesamt ist der Staffelberg etwa 540 Meter über normal Null und durch seine spezielle Lage und sein markantes Aussehen ein Magnet für Touristen und Ausflügler in der Region rund um Bad Staffelstein.

Der Staffelberg bei Bad Staffelstein
  Die Besonderheit des Staffelsteins ist, daß es sich eigentlich nicht um einen Berg handelt, sondern um ein steinernes Hochplateau, das auch schon in frühester Zeit ein Siedlungsort für verschiedene Bevölkerungsgruppen der Region war. Die Zeugnisse seiner Besiedlung beginnen bereits in der frühen Steinzeit, ziehen sich durch die Bronzezeit bis hin zur Urnenzeit und der Hallstattzeit (ältere Eisenzeit). Das bedeutet eine gesamte Zeitspanne von gut 4 Jahrtausenden alleine schon vor Christi Geburt.

Ausgrabungen in naher Vergangenheit haben die vorab schon geäußerten, wissenschaftlichen Vermutungen bestätigt, daß es sich bei diesem Berg um den Standort der ehemalig keltischen Stadt Menosgada handelt. Menosgada wurde im 1. Jahrtausend vor Christus auf dem etwa 50 Hektar großem Gesamtareal des Berges errichtet und wird erstmalig in den geografischen Schriften der Römer und Griechen um 85-160 nach Christus erwähnt. Menosgada soll allerdings 30 vor Christus gefallen sein, wobei die Umstände ungeklärt sind.

Im Mittelalter diente der Staffelstein als Standort für eine Kirche, die der heiligen Adelgundis gewidmet war. Der spätgotische Bau wurde wohl um 1525 in den Bauernkriegen vollständig zerstört, allerdings wurde, unter Verwendung der Ruine die Kirche nach dem dreißigjährigen Krieg wieder errichtet.

Noch bis 1929 wohnten Eremiten in der Kirche, unter anderem auch der bekannte Ivo Hennemann aus Joseph Victor von Scheffels Gedicht „Wanderfahrt“, welches heute als Frankenlied eher bekannt ist.


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