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Sehr geehrte
Gäste und Besucher!
Am 26.12. 2008
14.00 Uhr schließt der Gasthof
zum Löwen unter
unserer Führung. Sie
finden uns ab dem
15.01.2009 unter
neuer Adresse im
Gasthof Goldene
Sonne in Coburg-Creidlitz,
Creidlitzer Strasse
93, Tel. 09561 29097
Vielen Dank für die
Treue, die sie uns
über die Jahre
gehalten haben, und
vielleicht können
wir sie ja bald im
Gasthof Goldene
Sonne begrüßen.
Ihre
ehemaligen Löwenwirte
Norbert und Uli
Die Angaben auf
unserer Webseite
sind also nicht mehr
aktuell! |
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Nördlich von Bamberg in der Nähe der Stadt Bad
Staffelstein liegt das Kloster Banz,
welches um 1070 gegründet wurde.
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Kloster
Banz ist ein ehemaliges Kloster der
Benediktinermönche. Bis 1803, die Zeit der
Säkularisation (Verweltlichung von
kirchlichen Gütern), war Kloster Banz das
älteste Kloster im Gebiet Obermain. Im
Spätmittelalter und sogar noch in der
Zeit danach wurden im Kloster nur Adlige
aufgenommen. Im Dreißigjährigen Krieg hatte
der Bau schwer gelitten und wurde
anschließend komplett neu aufgebaut. Die
Konsekrierung der Kirche fand 1719 statt. |
Zusammen mit der
Basilika Vierzehnheiligen, die sich ganz
in der Nähe befindet, gilt die Kirche des
Klosters Banz als Muster und Aushängeschild
des Barock. Den Namen Kloster Banz erhielt
die Anlage erst 1813, als Herzog Wilhelm in
Bayern diese erwarb und so benannte. 1933
wurde sie wieder veräußert, und zwar an die
Gemeinschaft von den Heiligen Engeln. Diese
widmete sich der Seelsorge von
Auslandsdeutschen. 1978 erwarb dann die
Hanns-Seidel-Stiftung, die der CSU nahe
steht, Kloster Banz und machte darauf eine
Tagungsstätte. Als solche ist es
deutschlandweit bekannt und beliebt.
Außerdem befindet sich in Kloster Banz eine
Petrefaktensammlung, also eine Sammlung mit
Zeugnissen früheren Lebens, wie zum Beispiel
Fossilien. Außer solchen sind in der
Ausstellung noch andere Exponate zu
bewundern, wie zum Beispiel ägyptische
Mumien.
Bemerkenswert ist nach wie vor die
Klosterkirche. Sie trägt die Namen St.
Dionysius und St. Peter und Paul. Ihr
Grundstein wurde 1070 gelegt und heute ist
sie weithin durch ihre Doppelturmfassade
erkennbar. Man könnte sagen, die Kirche
beherrscht das Tal des Obermain. Räumliche
Gegebenheiten und Begrenzungen wurden
meisterhaft durch den Erbauer Dientzenhofer
genutzt. Die Kirche an sich ist nicht groß,
wirkt aber wie ein riesiger Raum. Der
Innenraum der Kirche ist nicht wie sonst
üblich eckig gebaut, sondern besteht aus
einer Vielzahl von so genannten schaukelnden
Ellipsen. Das heißt, die Wandflächen sind
durch Ellipsen unterbrochen und durch Kurven
gekennzeichnet. Unter der Hauptkuppel
befindet sich der Mittelpunkt des Raumes und
man hat das Gefühl, sämtliche anderen Teile
ordnen sich in diese Richtung.
Kloster Banz ist nicht nur als Tagungsort
eine wunderbare Möglichkeit, es empfiehlt
sich auch für alle, die nicht an Tagungen
teilnehmen, ein Besuch. Zudem liegt das
Kloster sehr reizvoll in einer wunderbaren
Landschaft.
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