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Sehr geehrte
Gäste und Besucher!
Am 26.12. 2008
14.00 Uhr schließt der Gasthof
zum Löwen unter
unserer Führung. Sie
finden uns ab dem
15.01.2009 unter
neuer Adresse im
Gasthof Goldene
Sonne in Coburg-Creidlitz,
Creidlitzer Strasse
93, Tel. 09561 29097
Vielen Dank für die
Treue, die sie uns
über die Jahre
gehalten haben, und
vielleicht können
wir sie ja bald im
Gasthof Goldene
Sonne begrüßen.
Ihre
ehemaligen Löwenwirte
Norbert und Uli
Die Angaben auf
unserer Webseite
sind also nicht mehr
aktuell! |
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Bei
Bad Staffelstein befindet sich eine der
berühmtesten Wallfahrtskirchen in
Oberfranken - die
Basilika Vierzehnheiligen.
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Es handelt sich dabei, um ein nach den
Plänen von Balthasar Neumann gebautes
Gotteshaus, welches den heiligen 14
Nothelfern geweiht ist. Zu den 14 Heiligen
zählen drei Bischöfe: Dionysius, Blasius,
Erasmus, drei Ritter: Georg, Eustachius,
Achatius, drei Märtyrerinnen: Katharina,
Barbara, Margareta, ein Arzt: Pantaleon, ein
Diakon: Cyriacus, ein Mönch: Ägidius, ein
Knabe: Vitus und der Christuskindträger:
Christophorus.
Es heißt, dass 1445 das Jesuskind dem
Schäfer Hermann Leicht dreimal erschienen
sei. Eine schwer erkrankte Magd wurde zu der
Erscheinungsstätte gebracht, dort wurde sie
auf wundersame Weise kuriert. Sofort
begannen die Gläubigen mit Wallfahrten.
Daraufhin wurde eine Kapelle zu Ehren der 14
Nothelfer errichtet durch die
Zisterzienserabtei Langheim. Dies hatte zur
Folge, dass die Wallfahrten der Gläubigen
stetig zunahmen. |
Der Bauernkrieg von 1525 und der 30 jährige
Krieg brachten die Zerstörung, so dass nach jeder Verwüstung
eine größere Kirche gebaut wurde.Der Abt Stefan Mösinger
gab den Auftrag zum Bau der Basilika
Vierzehnheiligen. Balthasar Neumann übernahm
die Planung und leitete den Bau der Basilika
von 1743 bis 1753.
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Im Jahre
1772 wurde der Bau vollendet und die
Basilika geweiht. Die Zisterzienser von
Langheim waren mit der Wallfahrt betraut, mussten jedoch nach der Weihung ihr Kloster
und auch ihre Propstei in Vierzehnheiligen
verlassen. Während dieser Zeit wurden auch
die Wallfahrten von der Kirche und dem Staat
verboten.
1835 verbrannten der Dachstuhl, die Orgel
und die beiden Türme aufgrund eines
Blitzeinschlags. Ludwig I. von Bayern
beauftragte 1839 die Franziskaner mit der
Betreuung der Wallfahrt, diese bauten die
Basilika Vierzehnheiligen wieder auf. Durch
Papst Leo XIII. wurde die Kirche 1897 in den
Rang einer Basilika minor erhoben und zwar
als erste deutsche Kirche. Weitere
Renovierungsarbeiten wurden im Laufe des 20.
Jahrhunderts vorgenommen. |
Die Basilika Vierzehnheiligen gilt als
Raumwunder aufgrund der architektonischen
Gestaltung. Faszinierend dabei ist der rund
wirkende Zentralraum in dem lang gestreckten
Baukörper. Frei im Raum steht der
Rokokoaltar mit den 14 Nothelfern. Der Altar
wird umgeben von einem Kommuniongitter,
welches die Form eines Herzens besitzt. Der
Unterteil des Altars ist mit Stuckmarmor
verziert. Zudem wird er überwölbt von einem
Baldachin (prunkvolle Überdachung), dieser
ermöglicht einen Durchblick zum Hochaltar.
In den drei Etagen befinden sich je vier
Nothelfer, die Nothelfer Barbara und
Katharina befinden sich an den beiden
seitlichen Altären. Pro Jahr strömen
etwa eine halbe Million Besucher in die
Basilika.
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